Jugendarbeit – in Bewegung – in Pause – im Aufbruch

Als ich vor vielen Jahren mit anderen das Marburger Jugendnetzwerk, alias FAME Marburg, wiederbelebten, sah es so aus, dass es zuvor viele Jahre lang aktiv war. Dann aber, nachdem viele fleißige Mitarbeiter wegen Studium und Ausbildung Marburg verließen, stellte sich eine ruhige Phase ein.

Am Ende dieser ruhigen Phase kamen wir –  und wir kamen nicht leise und auch nicht ruhig, sondern voller Freude, Glaubensfeuer und mit vielen Aktionen.

Und dann… zogen viele aktive Jahre ins Land. Und auch wir wurden größer, viele Mitarbeiter wechselten ihren Wohnort und es wurde ruhiger im Netz.

Kurzum: Das Marburger Jugendnetzwerk, alias FAME Marburg, ruht zur Zeit. Immerhin ist es nur eine Form der christlichen Jugendarbeit in und um Marburg. Denn die ruht definitiv nicht; im Gegenteil.

Hier liste ich dir nochmals eine Sammlung von Links zur christlichen Jugend- und Teengruppen sowie Gemeinden und Kirchen auf. Dort findest du defintiv, was du suchst. Gott segne dich!

Christliche Jugendgruppen IN MARBURG und umgebung

 

Und wer weiß… vielleicht kommt schon in Bälde die nächste Welle.

Die Flüchtlingsfrage: Rück- und Ausblick – FAME Marburg

Über hundert Jugendliche sind am Freitagabend zum FAME, dein Jugendgottesdienst, veranstaltet von „FAME Marburg | das Jugendnetzwerk“, zusammen gekommen. „Nun“ helfen wir! So lautete das Thema. „Nun“ kann man zeitlich sehen: Die Teenager wollen konkret helfen. Aber wem? Darauf verweist das „Nun“ ebenfalls: Das Nun ist das arabische „N“ und steht für Nazarener. Jenes Symbol, das aussieht, wie ein halb geschlossenes O mit einem Punkt darüber. Dieses Symbol malen Islamisten auf die Häuser von Christen, um sie Verfolgung, Terror und Vertreibung auszusetzen. Nicht nur Christen sind von diesem Leid betroffen.

FAME Marburg Jugendgottesdienst

Wer nun glaubt, diese Jugendlichen ziehen einen inneren Kreis um die, die ihre Nächstenliebe erfahren dürfen, der irrt. Wer ihr Nächster ist, pointiert Jesus selbst aus. Auf die Probe gestellt, soll Jesus definieren, wer eigentlich der Nächste ist. Der Herausforderer von Jesus hatte offensichtlich klare Vorstellungen darüber, wer sein Nächster nur sein kann. Er zieht einen inneren Kreis um sich und die Menschen, die er kennt und liebt, für die er etwas übrig hat. Aber Jesus bricht seine Vorstellungen, indem er ihm die Geschichte vom barmherzigen Samariter erzählt: Der nämlich investiert sich, Zeit und Geld in einen Menschen, mit dem er eigentlich nichts zu tun hat. Nur eines: Dieser Mensch braucht Hilfe.

Seinen nächsten Lieben wie sich selbst. Das klingt logisch und gut. So ziemlich jeder bejaht diese biblische Anweisung. In der Predigt zeigt der Pastor der Anskar-Kirche Marburg und erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz Marburg, Alexander Hirsch, dass die praktische Frage und die Pointe doch die ist: Wer ist mein nächster Mitmensch? Es liegt nahe, zu definieren, wer mein Nächster ist. Und dann bekommen alle, die in diesem inneren Kreis sind Hilfe, ja sogar Liebe und Zuspruch. Die Externen bekommen gar nichts. Aber wenn man den Aussagen von Christus folgt, so erklärt es Pastor Hirsch weiter, dann funktioniert diese Definition von innerer und äußerer Kreis nicht mehr. Jesus zeigt: Es soll der Hilfe bekommen, der sie braucht und dem man helfen kann.

Pastor Hirsch skizziert einen bedeutendes Detail an der Gesichte, die Jesus hier erzählt und heute so aktuell ist, dass sie selbst in Deutschland zu Anschlägen führt und die Bevölkerung spaltet: Wer auf die Definition inneren und äußeren Kreis setzt, hat auch immer eine Gefahr im Gepäck. Wenn es darauf ankommt, wird der innere Kreis verkleinert und immer mehr Menschen sind ausgegrenzt. So zieht es nicht, wenn RTL wie jüngst fragt, warum man nicht den deutschen Obdachlosen hilft, aber den Flüchtlingen helfen will. „Viele bejubelten diese Frage, aber helfen sie dem deutschen Obdachlosen dann auch wirklich?“, kritisiert Alexander Hirsch und verweist auf den Mechanismus dahinter: „Dann wird der innere Kreis plötzlich wieder enger.“

Foto einer der interaktiven Stationen

An interaktiven Stationen, die im gesamten Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinschaft Marburg-Süd verteilt warensammelten die Jugendlichen Ideen, was sie tun können, für ankommende Flüchtlinge, speziell in ihrem Alter: In der Schule, zur Begrüßung, als dauerhafte Aktion oder auch als einmaliges Event. Die Parteien SPD, CDU, DIE LINKE, Bündnis 90/ Grüne, die Piraten sowie die FDP antworteten schriftlich auf zuvor gestellte Fragen nach der Flüchtlingsarbeit in Marburg. Die Teenager reflektierten über die Statements der Parteien und ihre eigene Meinung.

Vor diesem interaktiven Part im Gottesdienst gab es ein bewegendes Interview mit einer Mitarbeiterin der Caritas, Esther Goseberg, aus Gießen. Die Jugendlichen lauschten ihren unvorstellbaren Worten, dass in Gießen hunderte Flüchtlingskinder alleine, also ohne Eltern angekommen sind, weil sie entweder ihre Eltern im Krieg verloren haben oder auf der Flucht der Kontakt abbrach oder andere dramatische Ereignisse eintraten. Inzwischen gibt es in Gießen sechs Clearinggruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Zwei weitere Notgruppen mussten eingerichtet werden, die weitere hundert Jugendliche aufnehmen können.

Die gesammelten Ideen aus den interaktiven Stationen werden nun ausgewertet und in die christlichen Jugendgruppen in Marburg hineingetragen, wo sie dann hunderte Jugendliche erreichen. Mit dem Vorstand der Evangelischen Allianz Marburg und den Verantwortlichen von Stadt, Caritas und anderen Organisationen soll dann abgeklärt werden, was umsetzbar und nützlich ist.

Den Anstoß dafür, sich mit der Frage nach Flüchtlingen und Vertriebenen zu beschäftigen, gab Pastor Stefan Piechottka von der Evangelischen Gemeinschaft Marburg-Ortenberg. In vielen Gemeinde und christlichen Gruppen in Marburg wird seit langer Zeit schon für verfolgte und flüchtende Menschen, darunter viele Christen, gebetet. So auch auf den Markplatz bei einer öffentlichen Aktion, an der 200 Personen teilnahmen (OP berichtete). Selbstkritisch fragte Pastor Piechottka in die Runde der Evangelischen Allianz Marburg: „Was machen wir eigentlich, wenn die, für die wir beten, dann vor unserer Haustür stehen?“. Und so jagen auch die Erwachsenen der Frage nach, wie geholfen werden kann.

Dazu hat auch Oberbürgermeister Egon Vaupel eingeladen. Ende Oktober soll an einem Runden Tisch zum Thema „Willkommenskultur in unsere Stadt – Netzwerk Flüchtlingsunterbringung und –betreuung“ Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert werden.

Weitere Informationen auf über FAME Marburg | das Jugendnetzwerk gibt es auf www.fame-marburg.de

FAME Marburg – ansonsten bleibt alles beim Neuen…

Weil so ziemlich alle unsere Veranstaltungen in der letzten Zeit mit “Fame, dein …” im Namen begonnen haben, haben wir gleich unser ganzes Netzwerk umgetauft:

Wir der Name ist nun FAME Marburg (ausführlicher: FAME Marburg | das Jugendnetzwerk) anstatt Marburger Jugendnetzwerk. Ansosnten bleibt fast alles beim Neuen….

Wenn du also etwas über uns erfahren willst, dann geh bitte auf:

www.fame-marburg.de

Dort findest du alles, inkl. Kontakt und Impressum.

Diese Seite hier geht demnächst offline.

“Nun” helfen wir?! Fame, dein Jugendgottesdienst am 10. Okt.

“Nun” helfen wir?

Sie kommen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan – aus Eritrea, Äthiopien oder dem Kosovo. Sie kommen tausendfach. Viele unter ihnen sind verfolgt aufgrund ihres christlichen Glaubens. Sie leiden genauso, wie alle anderen Flüchtlinge. Und sie suchen Schutz und Asyl.

Aber wo kommen sie hin? Schau dir das Video an…

“Nun”. Das “Nun” ist das arabhische “n” , das aussieht wie ein halbes offenes O mit einem Punkt darüber (sieh Bild). Dieses Symbol drückt aktuell Verfolgung aus, wie kaum ein anders. Mit diesem Zeichen haben militante Islamisten die Häuser von Christen markiert, um sie Verfolgung, Mord und Totschlag auszuliefern.

Nun - ChristenverfolgungAber “Nun” kommen sie zu uns, auf ihrer Flucht vor Terror und Gewalt! Auch zu uns nach Marburg! Und “nun” wollen wir ihnen helfen!

In diesem Jugendgottesdienst wird Alexander Hirsch ( Pastor der Anskar-Kirche Marburg, Vorsitzender der Evangelischen Allianz Marburg) in einer kurzen Predigt abklären , was das für uns als junge Christen in Marburg heißt, wenn Flüchtlinge nach Marburg kommen…

Politiker geben kurze Infos, was in Marburg ansteht. Anschließend fahren wir die Think-Tanks an: Auf acht Stationen verteilt wollen wir konkret der Frage nachgehen, wie wir “Nun” helfen können! Was kannst ich und wir in unsere Schule für neue Mitschüler tun? Wie können wir sie Begrüßen? Was haben die Partein vor? Was denke ich eigentlich darüber – meine Meinung?

Tat und Wort sollen bei uns zusammen kommen (Mt. 25, 31-45). Darüber hinaus haben wir auch als klares Ziel, die Thematik in die Gesellschaft hinein zu tragen. Denn es ist ein “gesellschaftliches Problem” zu lösen, wenn es darum geht, die Flüchtlinge zu versorgen. Ein Problem, hinter denen Menschen stehen: Demnächst unsere Nächsten(liebe)!

Daher laden wir auch dick die Presse ein und setzen ein Zeichen:

“Nun” helfen wir!

Hintergrund-Infos über “FAME Marburg”:

Seit Jahren gibt es das Marburger Jugendnetzwerk (umgetauft in FAME Marburg), in dem ca. 15 christliche Jugendgruppen ökumenisch vernetzt sind, die wöchentlich mehrere Hundert Teens und Jugendliche in und um Marburg erreichen.

Die Jugendgruppen haben ihr eigenständiges Programm. Sie arbeiten für Aktionen wie “Fame, dein Jugendgottesdienst”, “Fame, dein PrayDay”, “Fame, dein Wochenende” usw. zusammen.

Nachdem alle unsere Aktionen “Fame, dein… ” heißen, haben wir uns dazu entschlossen, das Marburger Jugendnetzwerk umzutaufen in “FAME Marburg”. Ansonsten bleibt alles neu…

Unter Kontakt kannst findest du alle Infos, um mit den Koordinatoren von “FAME Marburg” in, du ahnst es, kontakt zu kommen.

Unser biblischer Leitspruch ist in Epheser 4,15-16 zu finden:

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

Fame, dein Jugendgottesdienst// Fr., 15. März 2013 // 19 Uhr // in der FeG Marburg // vom MJN

Wie man leichter einschläft, erfahrt ihr sicherlich nicht hier! Denn hier melden wir nur eins – den nächste Fame, dein Jugendgottesdienst:

Fame März 15 front

x Fame März 15 back

Sonst alles klar? Wenn nicht, stehen wir dir gerne zur Verfügung -siehe Kontakt.

Fame, dein Jugendgottesdienst – Rückblick auf den 30.11.2012

Bilder sagen mehr als Worte und wir lassen gleich ein Video sprechen: Und wenn du es siehst, wirst du es ahnst. Und wenn du dabei warst, wirst du es wissen:

Die Stimmung war super und der HERR mit uns.

Der nächste Fame, dein Jugendgottesdienst findet voraussichtlich am Fr., 25. Januar 2013 um 19:00 Uhr (ursprünglich war der 26.01.2013 um 18:00 Uhr geplant) in der FeG Marburg statt. Neheres dazu später.